Was haltet ihr von der Idee 18
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Gut (15) 83%
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Weiß nicht (stell lieber eine Frage wenn ich was nicht / schlecht erklärt habe) (0) 0%
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Das würde ich ändern dann gefällt's mir: (0) 0%
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Mir egal (1) 6%
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Schlecht weil (2) 11%
So,
Da ja gerade über einen Umzug auf eine neue Mainmap nachgedacht wird, und dieser auch sehr wahrscheinlich erscheint wenn man sich die Umfrage ansieht, möchte ich euch hier ein alternatives System zum bisherigen Stadtsystem vorstellen das mir gut gefallen würde. Wie die Überschrift schon sagt rede ich hier von Userstädten, also Städten die die User selbst erbauen, entwerfen und so weiter.
Zur Grundidee: Anstatt oder neben den "normalen" Serverstädten gibt es die Userstädte. Diese sind im Endeffekt ein großes Gemeinschaftsprotect. Als Protectart würde ich das Plugin Towny empfehlen (zumindest wenn sich nichts geändert hat seit ich das zum letzten mal auf einem Server sah). Warum? Nun, mit Towny kann man den verantwortlichen in der Stadt (den "Bürgermeistern" also) relativ viel Entscheidungsfreiheit geben ohne das diese dafür Rechte in anderen Plugins benötigen. Welche Rechte die Bürgermeister haben sollten später.
Die Stadtgründung: Ganz klar sollte nicht jeder User seine eigene Stadt gründen dürfen, sonst ist der ganze Server voll von diesen Protects. Deshalb sollten Interessierte eine Mindestanforderung erfüllen; diese kann Beispielsweise eine bestimmte Anzahl an Gründungsmitgliedern, ein Startpreis, oder eine Mindestspielzeit auf dem Server sein (Mir persönlich würde am Besten eine Kombination aus Startpreis und Gründungsmitgliederanzahl gefallen, also beispielsweise mindestens 5 Spieler und 5 Millionen Mark. Dadurch würde sich jeder genau überlegen ob er das wirklich will oder ob es nur so ein "naja mal schaun wies läuft"-Versuch wäre). Wenn diese Anforderung erfüllt wird, kann ein Zuständiger die Stadt gründen indem er den ersten Stadtchunk setzt. Für die Gründung einer Stadt bekommen die Bürgermeister außerdem eine gewisse Anzahl an weiteren Chunks gutgeschrieben mit denen sie die Stadt erweitern können (dazu gleich mehr).
Die Erweiterung: Eine erfolgreiche Stadt sollte 2 Dinge erfüllen: Sie sollte belebt sein und gleichzeitig Gewinne (z.B. durch den Grundstücksverkauf) erwirtschaften (erklärt sich gleich). Pro Spieler bekommt eine Stadt dann beispielsweise 3 Chunks kostenlos dazu, und es können ebenfalls pro Einwohner noch weitere Chunks erworben werden (z.B. nochmal 3). Die Idee dahinter ist ganz einfach die, das jemand der allen Spielern kostenlose Grundstücke anbietet seine Stadt nicht so extrem erweitern kann weil sein Wirtschaftssystem nicht funktioniert und gleichzeitig können sich Spieler die von Anfang an schon viel Geld haben nicht gleich eine Megastadt kaufen. Außerdem werden Städte mit Wirtschaftssystem belohnt, da diese pro Einwohner mehr Platz bieten und damit größere Grundstücke oder mehr öffentliche Einrichtung bieten können.
Auf den Startchunks (z.b. 10 Stück) die jede Stadt mit der Gründung bekommt kann man erste öffentliche Gebäude, wie ein Rathaus oder eine Farm errichten.
Aber wie funktioniert das Wachstum überhaupt, wofür braucht man hier Towny und wieso soll man die Städte Chunkweise erweitern?
Towny würde ich verwenden weil man den Bürgermeistern die Rechte ihre Stadt zu verwalten selbst geben kann. Sie können selbstständig Spieler zu ihrer Stadt hinzufügen, andere zu Bürgermeistern ernennen und ihre Stadt mit freigeschalteten Chunks erweitern. Wieso chunkweise? Nun ja, die Spieler haben ja meistens kein Werkzeug um irgendwelche Regionen zu markieren, und hier bietet Minecraft schon die Option vorgefertigter Bereiche. Einen Chunk kann man beispielsweise mittels minimap visualisieren und weiß dann wie und wo man seine Stadt erweitern wird/will/kann. Ferner resettet sich die Landschaft glaube ich von selbst wenn man die Stadtgebiete wieder entfernt.
Der Betrieb: Towny bietet ein Gemeinschaftsprotect, d.h. jeder kann überall bauen und theoretisch halt auch griefen (wobei Kisten und Türen natürlich trotzdem gesichert werden können). Man muss sich also gut überlegen wen man zu seiner Stadt hinzufügt und bei wem man lieber erst abwartet.
Bei den Einwohnern in der Stadt wird sich aber viel leichter als beim jetzigen System ein Gemeinschaftsgefühl entwickeln, da es keine festen Grundstücke gibt, die User zusammen an Projekten wie etwa eine Gemeinschaftsfarm bauen können, und, und, und. Die Städte werden immer wieder ihr Gesicht verändern können, da jeder Einwohner mithelfen kann die Stadt umzugestalten um sie beispielsweise an Festlichkeiten anzupassen. Die Städte werden also viel flexibler und lebendiger sein als die Jetzigen.
So dazu fällt mir jetzt gerade nicht mehr ein, deswegen werde ich noch einmal alle Argumente auflisten die mir einfallen:
Pro:
-Selbstständigkeit
-Gemeinschaftsgefühl
-Lebendige Städte
-Ausgeglichene Städte (d.h. keine Stadt hat zu viele Grundstücke die unbenutzt sind da diese ja mit den Einwohnern freigeschaltet werden, außerdem werden Städte mit gutem System (Thema, etc.) beliebter sein als andere, somit wird wer sich Gedanken macht belohnt)
-mehr Mitbestimmung der User
-Wettbewerb zwischen den Städten -> Ständige Verbesserungen (Die User wollen in die Städte mit dem besten System)
-wäre ein neues Konzept ![]()
Neutral:
-Man kann mit Towny nur Bewohner einer einzigen Stadt sein. Dies werden die Leute begrüßen die finden man solle nicht so viele verschiedene Grundstücke in allen Städten haben, während Leute die gerne überall Grundstücke besitzen sich umgewöhnen müssen.
Negativ:
-Unkontrollierte Expansion der Städte: Ich weiß nicht wie viel Platz pro Spieler angemessen ist, außerdem muss man überwachen das die Städte nicht hässlich expandieren, dies sollte schon einigermaßen kompakt passieren. Ist aber lösbar ![]()
-Möglichkeit des Griefings: Da es ein gemeinschaftliches Protect ist kann jeder wie im Freebuild überall (ab-)bauen. Allerdings darf man dann eben nur Spieler in die Städte aufnehmen denen man traut, dieses Vertrauen kann man sich z.b. durch Spielzeit ohne Verbrechen verdienen. Dies wäre dann auch vergleichbar mit der Zeit die man in einer Stadt auf sein erstes Grundstück sparen müsste. Außerdem verstärkt sich das Gemeinschaftsgefühl wenn man bereits vor dem Beitritt mit den Spielern zu tun hat (um zu schauen ob man sie aufnimmt) und dann schon etwas kennt, diese also nicht "Brandneu" in der Stadtgemeinschaft sind.
Zur Not kann man hier immer noch mit Strafen und Rollbacks ran.
Damit habe ich nun erst einmal alles aufgeschrieben was mir gerade einfällt. Lasst doch bitte ein Feedback da und stellt Fragen wenn euch was nicht klar ist!
BobDaMaster