[Gedichte] Quatsch mit Soße

  • Hallo liebe Community,


    ich saß gerade so im Zug auf dem Weg nach Hause und dachte über eine Frage nach, nämlich was wäre wenn Baud nicht mehr der King von seiner Hood wäre. Würden die Mods seine Hood so einfach rausrücken? Wer würde König werden? Da ersann ich dieses Gedicht:


    @F Mods ich hoffe das es im Smalltalk gut aufgehoben ist, wenn nicht könnt ihr es ruhig moven.
    @Community ihr könnt hier jederzeit eure eigenen Nonsens Gedichte reinhauen, der Thread ist für alle da^^

    Der neue König von Bauds Hood


    Als Baud die Krone niederlegte
    und sich auf Lets Mine Unmut regte,
    stritt man schon im Team Speak Kanal:
    Wer wird König vom Hood Areal?
    Pac Man rief in den Channel ganz laut:
    "Ich werde König direkt nach Baud!"
    Die Mods im Channel lachten sich schlapp:
    "Du und König? Papperlapapp."
    "Lacht ihr nur ruhig ich werd euch belehren,
    bald werdet ihr mich in Pac's Hood verehren."
    Rief Pac zu den Mods bevor er vom TS ging,
    denn die stritten wieder: Wer wird nun King?


    Der erste sprach: "Ich werd König Ico der Süße
    leckt mich am A und küsst mir die Füße"
    "Nichts da Ico, das wär doch gelacht.
    Ab heute ist Flixit der Erste an der Macht."
    "Vergiss es Felix, ich bin wieder hier
    also wird die Hood auch Panda Revier."
    "Jungs vergesst es eine Frau muss mal ran,
    Königin Taiga zeigts jedem Mann."
    Im Chat machts die ganze Zeit *pling*
    Weil Kalli dort schreibt: "Ich bin der King!"
    "God save the queen." stimmt ElliFee ein
    "Die schönste Königin werd ich jetzt sein."


    Man stritt sehr lang doch bemerkte schnell:
    "Wer bewacht eigentlich das Castell?"
    Geschwind sie schnell zu den Toren reiten
    und auf dem Weg noch immer streiten,
    waren vor ihnen die Tore verschlossen
    und sie wurden von Pac Man beschossen.


    "Was soll der Mist, wie kannst du es wagen?"
    schrie Ico und wurde vom Amboss erschlagen.
    "Wie kannst du hier bauen ohne zu fragen?"
    sagte noch Flix und wurd vom Aboss erschlagen.
    "Hah! Daneben, wohl kein Zielwasser gesoffen?"
    lachte Rene und wurd vom Amboss getroffen.
    Elli und Taiga suchten schnell noch ein Ross
    doch fanden statt dessen nen fliegenden Amboss.
    Auch Kalli rannte so weit die Beine tragen,
    doch wurde auch er vom Amboss erschlagen.
    Den ganzen Tag versuchten sie es weiter
    mit Schwertern, mit Bögen, mit einer Leiter.
    Aber keinem gelang es, es hatte keinen Zweck
    der König der Hood er heißt nun Pac.


    Und die Moral aus dem Gedicht wird euch sagen:
    hört auf Pac oder ihr werdet vom Amboss erschlagen.


    :grinning_face_with_smiling_eyes: so das Ende wirkt ein wenig hollprig aber ich bin sonst recht zufrieden damit^^

  • Zigaretten unter sich:
    Auf einem Eckstein saß Frau Peer
    zog über die lieben Nachbarn her.
    Frau Ernte sprach sehr arrogant:
    "Die West die geht mit Styvesant!"


    "Das ist ja äußerst delikat",
    meint die Marlboro privat.
    "Nun ist mir klar aus welchem Grund
    die West ist so dick und rund".


    Der Lucky Strike, der alte Fuchs,
    verriet es an die kleine Lux.
    Und gestern Nachmittag beim Tee
    da wusste es auch die HB.


    "Die West glaubt es mir aufs Wort,
    bekommt demnächst 'nen kleinen Lord!"
    Doch dass es sich nicht so verhielt,
    gestand die kleine Chesterfield.


    "Unmöglich", sagte sie galant,
    "niemals von Peter Styvesant,
    denn er gehört zu den Kavalieren,
    die Filter tragen beim Poussieren!"

  • Mann allein zu Haus ...



    Ein Mann sitzt am Tisch mit finsterem Gesicht,
    sein Fast-Food-Essen schmeckt ihm nicht.
    Die Frau ist ihm davon gelaufen,
    jetzt muss er sich sein Essen kaufen.


    Essen kochen, Wäsche waschen und die Wohnung putzen,
    dafür war die Frau von Nutzen.
    Jetzt muss er alles selber machen,
    die Wohnung sieht aus – das ist nicht mehr zum Lachen!


    Er holt sich ein Bier und setzt sich an den PC,
    eine Partnerinnensuche im Internet, die tut doch nicht weh.
    Probieren kann Mann es einfach mal,
    schließlich gibt es da genug Frauen zur Wahl.


    Er beantwortet die Fragen und stellt sich zur Schau,
    so findet er eine – das weiß er genau.
    Schnuckelig und adrett, so soll sie sein,
    nicht zu dick und nicht zu dünn, ja das wäre fein.


    Er schaut sich die Frauen nun so an,
    verschickt Rosen und Küsschen, schreibt und telefoniert sodann.
    Ach, er ist ja so charmant,
    schließlich wird das erste Treffen geplant.


    Doch was soll er anzieh'n – es ist alles dreckig,
    Hemden und Hosen – alles ist fleckig.
    Er kauft sich neue Klamotten beim Designer,
    sein Konto wird überzogen, aber das sieht ja keiner.


    Schließlich ist das eine Investition, die sich lohnt,
    wenn sie erst mal bei ihm wohnt.
    Die Haare werden geschnitten, der Bart rasiert,
    war ja alles mal fällig, jetzt noch einparfümiert.


    So stiefelt er los zum Rendezvous,
    hübsch sieht sie aus, sie sind sofort per du.
    Er lädt sie ein in ein schickes Restaurant,
    sie plaudern, lachen und verabreden sich dann.


    Ein zweites Treffen, das muß sein,
    diesmal bestellt er ein paar Flaschen Wein.
    Beim Händchenhalten bleibt es nicht,
    leicht angesäuselt schaut er in ihr Gesicht:


    „Komm mit zu mir, da ist es bequemer.
    Ich verspreche dir, da wird es noch schöner.“
    Sie stolpern die Treppe hoch zu seiner Wohnung,
    er freut sich schon tierisch auf die Belohnung.


    Er schließt die Tür auf und oh Graus,
    wie sieht die Wohnung schrecklich aus.
    Schmutziges Geschirr in der Spüle, alles verdreckt und verkommen,
    was mach ich eigentlich hier, fragt sie sich benommen.


    Schlagartig ist sie wieder nüchtern,
    plötzlich ist sie alles andere als schüchtern.
    „Das kann ja wohl nicht wahr sein“, schreit sie ihn an,
    „was bist du nur für ein verkommener Mann“.


    Sie dreht sich um und läuft hinaus,
    da wird ihm klar: Es ist aus!
    Am nächsten Tag sieht man ihn putzen und spülen,
    er will sich in seiner Wohnung wieder wohlfühlen.


    Wäsche wird gewaschen und auf die Leine gehängt,
    ihm ist jetzt klar, die Zeit, die drängt.
    Abends, als alles glänzt und blitzt,
    ruft er seine Frau an – ganz gewitzt.


    „Ach bitte mein Schatz, komm doch zurück.
    Jetzt weiß ich, Du bist mein bestes Stück.
    Du musst nicht mehr alles alleine machen
    und ich will auch in Zukunft viel mehr mit Dir lachen.“


    Und tatsächlich, er hat sich in Zukunft bestens bewährt,
    seine Frau hat sich nie wieder über ihn beschwert.
    Denn eines weiß er jetzt ganz genau:
    Wichtiger als Bayern München ist seine Frau.


    Viel schöner ist das Leben doch zu zweit,
    wenn jeder sich mit dem Anderen freut.
    Leider gibt’s so ein Happy-End nicht immer,
    das Ende ist dann umso schlimmer.
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    ähm ja also das ist ja sehr ähm ja so ähm ja GEIL :thumbs_up: :thumbs_up: :thumbs_up:

  • Party am Spawnbaum


    Der Hase Jay im Spawnbaum saß
    und dort seine Möhrchen aß,
    kam plötzlich Elli ihn besuchen
    und brachte Wein und etwas Kuchen.
    Beide waren grad schön am Essen,
    da hat sich auch Ico dazugesessen
    und brachte Schnaps und auch Bier:
    "Komm schon Elli trink mit mir."
    Die Party wurde laut und heiter.
    "Kommt schon jetzt gehts weiter."
    Rief zu ihnen Dragon und brachte Vodka vorbei
    inzwischen wurde es Nachts um halb 2.
    Elli sprach: "Ok war echt nett,
    doch leider muss ich jetzt mal zu Bett."
    Doch ehe sie ging, kam Flixit vorbei
    mit Whisky vom Fass, das hielt bis um 3.
    Als Ico schon kotzend in der Ecke hing,
    machte es von weitem nur *pling*
    Denn Kalli hatte die Party vernommen
    und ist mit zwei Pullen Uzo gekommen.
    Wo Uzo fließt war der Eagle nicht weit
    und kurze Zeit später *plingt* es erneut.
    Auch Jay der bislang alles gut vertrug,
    umarmte bereits seinen leeren Bierkrug.
    Es wurde grad 4, da kam Nero ums Eck
    und hatte auch ordentlich Sekt im Gepäck.
    Die Korken knallten und zwar ziemlich laut,
    doch dann wurde die Party versaut.
    Es tanzte der Flix schon auf dem Tische,
    Dragon machte sich Uzo-Whisky Mische.
    Elli und Kalli knutschten wie wild
    und Eagle der postete davon ein Bild.
    Ico und Nero sind stark am reiern
    denn sie wollen noch weiter feiern.
    Auch der Jay der in der Ecke sitzt
    und grad Blut und Wasser schwitzt,
    hat es ein klein wenig übertrieben
    und rauchte seine Mohrrüben.
    So verging die ganze Nacht,
    bis zum Morgen früh um 8.
    Und sie lagen kreuz und quer,
    die Gläser waren alle leer,
    alles schlief fest wie ein Stein,
    loggte sich plötzlich der Hamster ein.
    Hamster sah das Ende der Feier
    und sagte nur lässig: "Tz Weicheier."
    Er setzte sich und trank sein Bier.
    "Das nächste mal feiern wir bei mir."

  • Aus aktuellem Anlass:




    was gesagt werden muss


    Warum schweige ich, verschweige zu lange,
    was offensichtlich ist und in Planspielen
    geübt wurde, an deren Ende als Überlebende
    wir allenfalls Fußnoten sind.


    Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag,
    der das von einem Maulhelden unterjochte
    und zum organisierten Jubel gelenkte
    iranische Volk auslöschen könnte,
    weil in dessen Machtbereich der Bau
    einer Atombombe vermutet wird.
    Doch warum untersage ich mir,
    jenes andere Land beim Namen zu nennen,
    in dem seit Jahren - wenn auch geheimgehalten -
    ein wachsend nukleares Potential verfügbar
    aber außer Kontrolle, weil keiner Prüfung
    zugänglich ist?
    Das allgemeine Verschweigen dieses Tatbestandes,
    dem sich mein Schweigen untergeordnet hat,
    empfinde ich als belastende Lüge
    und Zwang, der Strafe in Aussicht stellt,
    sobald er mißachtet wird;
    das Verdikt "Antisemitismus" ist geläufig.
    Jetzt aber, weil aus meinem Land,
    das von ureigenen Verbrechen,
    die ohne Vergleich sind,
    Mal um Mal eingeholt und zur Rede gestellt wird,
    wiederum und rein geschäftsmäßig, wenn auch
    mit flinker Lippe als Wiedergutmachung deklariert,
    ein weiteres U-Boot nach Israel
    geliefert werden soll, dessen Spezialität
    darin besteht, allesvernichtende Sprengköpfe
    dorthin lenken zu können, wo die Existenz
    einer einzigen Atombombe unbewiesen ist,
    doch als Befürchtung von Beweiskraft sein will,
    sage ich, was gesagt werden muß.


    Warum aber schwieg ich bislang?
    Weil ich meinte, meine Herkunft,
    die von nie zu tilgendem Makel behaftet ist,
    verbiete, diese Tatsache als ausgesprochene Wahrheit
    dem Land Israel, dem ich verbunden bin
    und bleiben will, zuzumuten.


    Warum sage ich jetzt erst,
    gealtert und mit letzter Tinte:
    Die Atommacht Israel gefährdet
    den ohnehin brüchigen Weltfrieden?
    Weil gesagt werden muß,
    was schon morgen zu spät sein könnte;
    auch weil wir - als Deutsche belastet genug -
    Zulieferer eines Verbrechens werden könnten,
    das voraussehbar ist, weshalb unsere Mitschuld
    durch keine der üblichen Ausreden
    zu tilgen wäre.


    Und zugegeben: ich schweige nicht mehr,
    weil ich der Heuchelei des Westens
    überdrüssig bin; zudem ist zu hoffen,
    es mögen sich viele vom Schweigen befreien,
    den Verursacher der erkennbaren Gefahr
    zum Verzicht auf Gewalt auffordern und
    gleichfalls darauf bestehen,
    daß eine unbehinderte und permanente Kontrolle
    des israelischen atomaren Potentials
    und der iranischen Atomanlagen
    durch eine internationale Instanz
    von den Regierungen beider Länder zugelassen wird.


    Nur so ist allen, den Israelis und Palästinensern,
    mehr noch, allen Menschen, die in dieser
    vom Wahn okkupierten Region
    dicht bei dicht verfeindet leben
    und letztlich auch uns zu helfen.



    -Günter Grass


  • "Ein Weihnachtsgedicht"


    Zicke Zacke,
    Hühnerkacke



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